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Bericht

Massenanfall von Verletzten in Roffhausen (08.04.2017)

Schortens(ki). Zur Abschlussübung des einwöchigen Lehrgangs „Organisatorischer Leiter Rettungsdienst“ der Berufsfachschule Rettungsdienst in Roffhausen war das DRK ebenfalls fester Bestandteil im Programm. Das Übungsszenario spielte sich auf dem TCN Gelände in Roffhausen ab.

Die Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, kurz OrgL, kommen bei Unfällen und Ereignissen, bei denen viele Menschen zu Schaden kommen, zum Einsatz. In diesen Fällen wird von der Individualmedizin abgewichen und es müssen Prioritäten zur Versorgung der Patienten gesetzt werden. Gemeinsam mit dem leitenden Notarzt (LNA) bildet der OrgL eine Einheit und organisiert mit anderen Führungskräften den gesamten Ablauf an der Einsatzstelle.

Damit die Schüler der Mebino Rettungsdienstschule in Roffhausen das theoretische Wissen und die Erfahrungen aus Planspielen ins Praktische umsetzen können wurde eine umfangreiche Übung von der Schule organisiert.

Da im Falle eines Massenanfall von Verletzen (MANV) auch das DRK mitalarmiert wird um kurzfristig viel Personal und Material an die Einsatzstelle zu bringen wurden wir mit in die Übung integriert und arbeiteten dem OrgL zu.

 Die Lage stellte sich wie folgt dar: Ein PKW mit zwei Insassen hat einem Bus mit 16 Personen die Vorfahrt genommen. Die PKW Insassen waren eingeklemmt und schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr Accum aus dem Wrack gerettet werden. Die Sichtung der im Bus befindlichen Patienten und die gesamte Organisation des Einsatzes stellte sich als äußerst kompliziert und nervenaufreibend dar. Dennoch konnte der OrgL mit seinen Abschnittsleitern und dem LNA den Einsatz zielorientiert abarbeiten und das gewonnene Wissen anwenden.

Nach circa 2 Stunden Einsatz konnte durch die Übungsleitung ein „Übungsende“ verkündet werden. Bei einer anschließenden Nachbesprechung und einer Stärkung für Mimen, Einsatzkräfte und andere Beteiligte waren sich alle einig: „Die Übung ist gut gelaufen und die Patienten wurden alle versorgt! Dennoch wünscht sich keiner der Anwesenden solch ein Szenario als Realfall!“

Die DRK Bereitschaften Schortens und Sande waren mit 5 Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften vor Ort.

 



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